Von Karten und Relief

Karten sind immer wieder interessant und faszinierend. Besonders interessant sind aus heutiger Sicht die Leistungen früher Vermesser, Seefahrer und Kartographen. Es entstanden berühmte Werke wie die Ebstorfer Weltkarte (Karte), die Tabula Peutingeriana(Karte), die umstrittene Vinland-Karte oder die Dufourkarte. Wenn durch die heutige Technik traditionelle Karten ein immer kleinerer Teil dessen sind, was heute durch GIS (geographische Informationssysteme), GPS und Fernerkundung an geographischer Wissensgenerierung und Verarbeitung möglich ist, so haben sie doch kaum an Faszination verloren.

  • Auf der Seite der The David Rumsey Collection können mit insight via Browser oder über ein java-tool alte Karten aus aller Welt betrachtet werden, unter anderem auch die Dufourkarte der Schweiz. (via Samsnet mit Anleitung)
  • Sammlung Ryhiner | Ryhiner Collection – Schweizer Karten, Pläne und Ansichten
  • Falls sich jemand für die Techniken der Reliefzeichnung interessiert, so finden sich auf reliefshading einige sehr schöne Beispiele und Anleitungen zur Reliefgenerierung. Eine Seite, die sowohl informativ als auch graphisch und didaktisch besticht.
  • Comicbörse 29.5 Zürich

    Morgen Sonntag, wenn in Zürich alle die Bären kaufen gehen, findet die Sommerausgabe der Comicbörse im Zürcher Volkhaus am Helvetiaplatz statt. Stöbern, tauschen, kaufen, verkaufen, fachsimpeln und sich die Bände von Künstlern signieren lassen.

    Öffnungzeiten: Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr
    Eintritt: 5.- Fr. Kinder gratis
    Link: Comicboerse

    Ruhig hier..

    Im Moment ist bei mir in keiner Weise auch nur ein klein wenig unverplante Zeit zu finden. Wie jedes Jahr scheint der Mai seinem Ruf, terminlich total überladen zu sein, hundertprozentig gerecht zu werden, zumindest ist das bei mir so. Womit die Beitragsrate hier eher kümmerlich ausfällt.
    Zumindest fand ich noch Zeit am Wochenende für die Nachtvorstellung von Starwars III. Allgemein hat mir der Film gut gefallen und R2D2 war ein kleiner Höhepunkt für sich. Schön war auch, dass sich die Story nahtlos und ohne Unstimmigkeiten zu den Filmen IV-VI zusammenfügte. Was mir nicht so gefiel, war, dass ich mir manchmal eher vorkam, als sähe ich ein Computerspiel. Vorallem die Szenen, die sich vor Gebäuden abspielten mit diversen unbeteiligten, animierten Statisten, wirkten zu klinisch. Zudem war die Farbgebung einzelner Szenen ein wenig übertrieben, gesättigt. Ansonsten war die Animierung gut gelungen.
    Dieses Jahr wird aus cineastischer Sicht für mich bestimmt nicht langweilig. Ein neuer Film auf den ich mich freue wird Narnia sein. Als Kind hatte ich gespannt und mit viel Spass die Hörspiele am Radio verfolgt und mag mich noch heute an den geheimnisvollen Löwen erinnern. Hier gehts zum Trailer.

    2001: a space odyssey

    Dass ich wohl definitiv nicht aus den 60erm stamme, habe ich heute bei diesem Film ziemlich deutlich bemerkt. Nicht, dass ich es etwa ausserordentlich bevorzuge, wenn eine Geschichte in 0.5 Sekunden Schnitten erzählt wird, aber müssen es gleich 20 sekundenlange Standbilder sein? Diejenigen, die eine kurze mehr oder minder explikative Version bevorzugen, sollte sich die Flashanimation auf kubrick2001.com zu Gemüte führen. „2001: a space odissey“ von Stanley Kubrick verfilmt nach der Romanvorlage von Arthur C. Clarke ist, wenn man von den Längen der 60er absieht, ein Film, der mich von der Technik, von der Idee, Design und Ausführung auch heute überzeugt, vorallem die Liebe zum Detail. Es ist ein Film bei dem man ‚blöderweise‘ nicht wegschauen, einfach zuhören und etwas anderes tun kann, es sei den man ist ein geneigter Zuhörer von Richard oder Johann Strauss. Dieses Zuschauen-müssen ist eine Tatsache, die dem Film zugute kommt, meiner Ungeduld wohl weniger. Dennoch ist ‚2001: a space odyssey‘ ein must-have+seen, mindestens einmal ;-). Auf eine Interpretation des Inhalts werd ich mich gar nicht erst hinauswagen, doch ich kann gut verstehen, dass dieser Film die Leute damals stark beeindruckt hat.

    Das Schicksal der Verdingkinder – Doku-Film über Arthur Honegger

    turi Filmplakat Im Dokumentarfilm über Arthur Honegger, einem Schweizer Schriftsteller und Politiker, wird ein düsteres Kapitel Schweizer Geschichte aufgeschlagen. Das Schicksal der Verdingkinder scheint für meine Generation schon weit weg zu sein. Doch schon unsere Eltern, vielleicht selbst Kinder von Verdingkinder, Opfer der damaligen Selbstgefälligkeit und Vorurteile, mögen sich an diese dunkle Zeit erinnern.
    Ganz in meiner Nähe befindet sich das ehemalige Pestalozziheim (Karte), in welchem Arthur Honegger untergebracht wurde. Die ehemaligen Heimgebäude gehören heute zu einem Bauernhof, bei welchem wir ab und zu frischen Most oder Äpfel beziehen. Trotz der anderen Nutzung, die Gebäude wurden seit dieser Zeit nicht gross geändert, kann man sich ein gutes Bild davon machen, wie es damals war. Leider fand ich im Internet keine Aufzeichnung über die Geschichte des Pestalozziheims in Schlieren.
    Film Website: Turi

    Er war immer zur falschen Zeit am falschen Ort, bis er dem Schicksal ein Schnippchen schlug und ausbrach. Von da an machte er sich als Journalist, Schriftsteller und Politiker zur Stimme jener, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. (Quelle: Turi-Film)

    Furttaler: Arthur Honegger liest aus seinem Erstlingswerk «Die Fertigmacher» 3.12.04 (ISBN 3-7193-1354-9 )
    Im Cinemax (Zürich) läuft dieser Film noch bis zum 13. April. Weitere Vorstellungen sind auf der Film-Website zu finden.

    battlestar galactica

    Anscheinend ist eine neue Serie von Kampfstern Galaktika (battlestar galactica) in den Staaten am laufen. Von der Original-Serie, welche Ende der 70er lief, kenn ich nur geringe Ausschnitte und mag mich an die Zylonen, diese überglänzenden Metallrüstungen erinnern.
    Vielleicht wird Battlestar Galactica auch in Europa als Serie ausgestrahlt. Mich würde interessieren, ob es sich um eine völlig neue Story-line handelt, angelehnt an die Alte oder ob die Story mehr oder weniger eins zu eins kopiert wurde, was ich nicht glaube, den eine Folge wurde für den Hugo-Award nominiert.
    scifi.com: battlestar galactica
    scifi.com: battlestar galactica classic
    gateworld.net: battlestar galactica – a gate world episode guide

    FLINK „On the outside of life“ CD-Taufe

    FLINK feiern am 9.April die Platten-Taufe „On the Outside of Life“ im Treibhaus in Luzern (Türöffnung 21.Uhr). Musikalisch unterstützt werden sie von My Name Is George (Winterthur) und weiteren Gästen. Ohrproben von „On the Outside of Life“ findet ihr auf der Website von Flink. Das Album entstand im Oktober 2004 im Mission Hall Studio in Schweden aufgenommen und produziert von Mathias Oldén (LOGH) und FLINK.
    Eine Gelegenheit beide Bands zusammen an einem Konzert zu erleben, bietet sich am 28. April, wenn die vier Luzerner Jungs ISC Bern vor LOGH (SE) auftreten. Viel Spass beim reinhören.

    SciFi Kino-Sommer?

    Filmlogos2005Kürzlich ist mir aufgefallen, dass dieses Jahr so einige Science Fiction und Comic-Verfilmungen ins Kino kommen. Da wäre mal Elektra ein Art Spin-off von Daredevil. Dann folgen Sin City, Star Wars Episode III: Revenge of the Sith, The Fantastic Four, The Hitchhikers Guide to the Galaxy (die Erde wird wegen einer Umgehungsstrasse im All weggesprengt 😉 [wikipedia]), zudem ist da noch War of the Worlds [wikipedia] und Batman Begins (Anscheinend ist ein weiterer Superman Film in der Pipeline mit dem ziemlich ähnlichen Titel Superman Returns.)und natürlich die X-men No° 3 ist auch in Planung ;). Hab ich was vergessen?

    Robert Capa – Retrospektive (Berlin)

    Robert CapaFalls jemand in nächster Zeit nach Berlin zu gehen gedenkt, sollte er die Ausstellung des berühmten ungarischen Kriegsfotografen Robert Capa nicht verpassen.
    “Robert Capa ist bekannt geworden als Kriegsreporter. Er vermochte wie kein anderer dem Schrecken des Krieges wie auch dem Leid der Zivilbevölkerung Ausdruck zu verleihen. Bereits 1938 wurde er von der internationalen Presse als der „bedeutendste Kriegsreporter“ ausgerufen. Capa dokumentierte den Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939), den chinesischen Widerstand gegen die japanische Besetzung (1938 ), den Zweiten Weltkrieg in Europa (1941?1945) und die Landung der Alliierten in der Normandie (1944), den ersten israelisch-arabischen Krieg (1948 ) und schliesslich den Krieg in Indochina (1954), wo er am 24. Mai 1954 von einer Mine tödlich getroffen wurde. Er wurde vierzig Jahre alt.” (Quelle: Berliner Festspiele)

    Ort: Martin-Gropius-Bau Datum: 22. Januar ? 18. April 2005
    Link: Berliner Festspiele: Martin-Gropius-Bau, Robert Capa – Retrospektive
    Bild: “Robert Capa Estate, Photo Collection.” Robert CAPA in a Paris café. 1952. Photo Courtesy @ Ruth ORKIN Magnum Photos: Book “Images of war” (.jpg)
    Für die, die nicht nach Berlin können, kriegen auf der Website von Magnum Photos einen guten Einblick in das Schaffen von Robert Capa. Images of WarThe Spanish Civil WarHeart of Spain