Unser Gasometer steigt wieder

Nicht mit Gas aber mit Luft. Und ich freue mich, wenn laut Bericht im Tagesanzeiger der imposante Wicht begeh- und erlebbar wird. Richtig neidisch war ich, als ich folgenden Text las.

Die Türe schlägt zu, eine leichte Beklemmung ergreift die Anwesenden, die auf einer leicht geschwungenen Brücke im Innern des Kessels stehen. Die Decke hängt vier Meter über ihren Köpfen. Unter ihnen liegt acht Meter tiefes, grün schimmerndes Wasser. Es dichtet den Kessel auf allen Ebenen ab. Dass man das Schauspiel der hochfahrenden Kalotte nun von innen erleben kann, ist nur möglich weil die Hülle mit Luft anstatt mit Gas gehoben wird.
Ein leichter Druck im Ohr. Luft strömt durch ein Rohr ins Innere, und warmer Regen fällt nieder, Kondenswasser, das sich an der Decke gesammelt hat. Fast unmerklich beginnt die Hülle zu steigen. Die freudig erregten Ausrufe der Leute verhallen zunehmend zu einem vieltönigen Singsang. Die drei ja achteinhalb Meter hohen Hüllenteile – Schüsse genannt – sind im Teleskopverfahren ineinander verschiebbar und zusammengehängt. Der Luftdruck wird stetig erhöht je schwerer die zustemmende Luft ist. Nach acht Minuten steigen am Rand Blasen aus dem Wasser auf, der Kessel gurgelt, fliegende Schatten huschen über die rostroten Wände, dann dröhnt es wie von Ferne , es grollt, der zweite Schuss zahnt sich ein und schwebt hoch. Die Aufregung der Anweseneden legt sich almählich, es funktioniert. (Quelle: Tages-Anzeiger (2005): Der letzte Gasometer lebt. 01.09.2005, S.13 Helene Arnet)

Das ganze Spektakel dauerte eine halbe Stunde, ob bei der Einweihung (11./12. Nov) und bei den folgenden Führungen dieses Erlebnis möglich ist, weiss ich nicht. Schön wärs.
Schade ist, dass der gesamte Artikel nicht online zu sein scheint. Hier dafür weitere Links zum Gasometer.

  • bhv.ch: Wie wird ein Gasometer rückgebaut?
  • heimatschutz: Gasometer Schlieren
  • gasometer.ch
  • gasometer-schlieren.ch
  • Gaswerk Museum
  • Hardrock Café Schlieren

    T-Shirt Eigenkreation à la Hard Rock CafeHab vor längerer Zeit für ein Uni Fest dieses T-shirt kreiert. Falls jemand auch so ein Shirt drucken und sich mit der angeblich ungemütlichsten Stadt im Kanton Zürich identifizieren möchte, ist frei sich diese Vorlage auf ein T-shirt zu drucken.
    Dies ist eine humoristische Abänderung der überall bekannten “Hard Rock Café” T-Shirts, alle Rechte bezüglich des Logo und dessen Vermarktung gehören den Besitzern von Hard Rock Café.
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    Druck: Kauf der entsprechenden Druckerfolien für Tintenstrahldrucker. Bei weissem oder sehr hellem T-Shirt ist eine durchsichtige Transferfolie zu verwenden, für dunkle T-Shirts eine weisse. Transferfolien gibt es in allen grösseren Papeterien oder im Computerfachhandel.