Glarner Schabziger gerieben

Im Moment kommt bei mir der Glarner Ziger überall hin, gerade habe ich Erbsen aus der Büchse damit angereichert und die schmecken nun phantastisch.
Zudem eignet er sich als gutes Mitbringsel im Ausland, bei mir im Moment Frankreich. Er ersetzt mit einer überraschenden Geschmacknuance, die schon fast erwartete Schokolade, schmilzt nicht auf langen Reisen, ist kalorienarm und hält einige Zeit. Ich könnte schon fast ein Exportversand eröffnen. Zudem ist er wohl das erste Markenprodukt der Schweiz seit 1463 und irgendwie einfach sympathisch. Vielleicht auch ein Auslandeffekt, den hier gelustet es mir nach Dingen von zuhause.

Der GLARNER SCHABZIGER® blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Vom 8. Jahrhundert bis 1395 stand das Glarnerland im Besitz des Klosters Säckingen. Zu den Abgaben, die die Glarner damals zu entrichten hatten, gehörte auch der weisse Glarner Magerkäse. Weil der Ziger den Säckinger Stiftsdamen offenbar zu fade war, würzten sie ihn mit Hornklee, einem stark duftenden Kraut aus dem eigenen Klostergarten, das wahrscheinlich Kreuzfahrer aus Kleinasien mitgebracht hatten.
An der Landsgemeinde vom 24. April 1463 genehmigten die Glarner Bürger
ein Gesetz, das alle Zigerhersteller verpflichtete, ihr Produkt nach Qualitätsvorgaben zu produzieren und mit einem Herkunftsstempel zu kennzeichnen. Damit machten sie den GLARNER SCHABZIGER® zum ersten Markenartikel der Schweiz.(www.geska.ch)

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