2001: a space odyssey

Dass ich wohl definitiv nicht aus den 60erm stamme, habe ich heute bei diesem Film ziemlich deutlich bemerkt. Nicht, dass ich es etwa ausserordentlich bevorzuge, wenn eine Geschichte in 0.5 Sekunden Schnitten erzählt wird, aber müssen es gleich 20 sekundenlange Standbilder sein? Diejenigen, die eine kurze mehr oder minder explikative Version bevorzugen, sollte sich die Flashanimation auf kubrick2001.com zu Gemüte führen. „2001: a space odissey“ von Stanley Kubrick verfilmt nach der Romanvorlage von Arthur C. Clarke ist, wenn man von den Längen der 60er absieht, ein Film, der mich von der Technik, von der Idee, Design und Ausführung auch heute überzeugt, vorallem die Liebe zum Detail. Es ist ein Film bei dem man ‚blöderweise‘ nicht wegschauen, einfach zuhören und etwas anderes tun kann, es sei den man ist ein geneigter Zuhörer von Richard oder Johann Strauss. Dieses Zuschauen-müssen ist eine Tatsache, die dem Film zugute kommt, meiner Ungeduld wohl weniger. Dennoch ist ‚2001: a space odyssey‘ ein must-have+seen, mindestens einmal ;-). Auf eine Interpretation des Inhalts werd ich mich gar nicht erst hinauswagen, doch ich kann gut verstehen, dass dieser Film die Leute damals stark beeindruckt hat.

2 thoughts on “2001: a space odyssey

  1. Auch ich stamme nicht aus den 60ern. Beeindruckt hat mich dieser Film trotzdem. Genau diese Langsamkeit ist es, die den Film (u.a.) ausmacht. Ein Wagnis, das man heute nicht mehr eingehen würde. Gelohnt hat es sich allemal. Welch ein Gegensatz zum Interpreter, den ich am Samstag gesehen habe…. gr t

  2. Hallo Thomas,
    Ja, da hast du Recht. Ruhe und Langsamkeit in den Filmen von heute, wird von uns sehr viel schneller als Langeweile den als Stilmittel empfunden und daher wird es wohl kaum neue Filme in der Art von Space Odissey geben.

    In den heutigen Filmen herrscht die Umkehr oder Erträglichmachung der Zeit, so sind in Realität langsame Szenen gekürzt und schnelle ablaufende in die Länge gezogen, wie zum Beispiel beim überall grassierende Matrix-effekt. 🙂

    Wie war der Interpreter?

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