ideenreich während minderspannender Vorlesung

SüsswasserflascheWas passiert mit Studenten, wenn die Vorlesung mal nicht so das hält was sie verspricht?
Die armen Studenten, zu denen ich stillschweigend auch die Studentinnen zähle, die täglich ihre grauen Zellen auf äusserste strapazieren müssen, werden gezwungen Auswege finden, ebendiese Zellen in Schwung zu halten. Das kann einerseits durch eifriges Studieren der Unterlagen geschehen oder der ultimativen 20min-Studizeitschrift. Nebenbei bemerkt wird schon fast ein universitärer Notstand ausgerufen, falls mal das Kreuzworträtsel in besagter Zeitschrift fehlt, das geistige Niveau der Studenten würde sich ja drastisch schnell in die untersten Level begeben.
Neben dem Kreuzworträtsel, welches die Glücklichen im allmorgentlichen Kampf an den 20min-Boxen erobern konnten, bleibt den weniger Glücklichen, also denen ohne 20min, nicht mehr viele geistige Beschäftigungsmöglichkeiten zwecks Erhaltung der Hirnmasse übrig. skizze

Sie müssen auf altbewährte Methoden zurückgreifen. Dies wären; hochangeregter Gedankenaustausche optimaler Ernährungs- und Überlebenstrategien in der Mensa, Strategiespiele à la Schiffe versenken, 3-gewinnt, Hangman und weitere Spiele deren “ökologische Überlebensnische” man nicht gerade in universitärer Umgebung ansiedeln würde. Zudem wären da noch koordinative Fingerübungen, Haltungsstudien zwecks Vermehrungsabsichten und das Pflegen sozialer Kontakte. Schliesslich will der EQ auch trainiert werden.

Gut, es gäbe noch moderne Geisteserhaltungstätigkeiten, welche neue und hochmoderne Kommunikationsformen beinhalten würden. Unglücklicherweise würde eine weitere Erläuterung dieser Tätigkeiten den Rahmen dieses kleines Textes sprengen. Erwähnt seien daher nur; mobil tragbare Funksprechanlagen, tragbare auf Dualsystemen basiernde elektronische Recheneinheiten (einige davon haben auch die Möglichkeit der Funkübertragung), zudem tragbare auf Dualsystem basierende elektronische Recheneinheiten mit analoger Schallübertragung und weitere mehr.

Schliesslich besteht die Möglichkeit, dass der geistige Erhaltungstrieb in einem kreativen Akt seine Entfaltung findet. Wie auf dem folgendem Bild illustrativ zu sehen ist.

Dies kann am Ende so weit führen, dass sich der universitäre Betrieb in eine Produktionsstädte verwandelt und so dem zweiten Sektor zuschreiben ist. Wenn, nach Hochrechnungen zu Folge, dieser Zustand auf allen schweizerischen Universitäten von gleicher Natur ist, bewegt sich die Schweiz aus der Postmodernen zurück in das industrialisierte Zeitalter.

Das Endresultat einer solchen Vorlesung wird ein T-Shirt mit dem aus der Skizze entsprungen Logo.

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